Ex-Siemens-Chef Kleinfeld wird neuer Chef von Alcoa
Pittsburgh - Als der wahrscheinliche Nachfolger galt er schon lange, doch jetzt ist es offiziell: Der 50-jährige Klaus Kleinfeld wird der neue Chef des US-Aluminiumkonzerns Alcoa und folgt damit auf den bisherigen CEO Alain Belda. Das gab das Unternehmen am Donnerstag am Firmensitz in Pittsburgh im US-Staat Pennsylvania bekannt. Seit 2003 sitzt Kleinfeld schon im Verwaltungsrat des Konzerns. Belda lobte seinen Nachfolger als einen Mann mit außergewöhnlicher Energie und einem großen Verständnis für globale Fragen. In seiner erst kurzen Zeit bei Alcoa habe Kleinfeld schon viel bewegt.
Kleinfeld leitet bereits seit Oktober als Chief Operating Officer das Tagesgeschäft des drittgrößten Aluminiumproduzenten der Welt. Davor stand er zweieinhalb Jahre an der Spitze von Siemens . Die Verlängerung seines Vertrags war wegen der Korruptionsaffären bei dem Technologiekonzern Ende April 2007 verschoben worden. Der Manager, dem bis heute keine Verstrickung in die Affäre nachgewiesen wurde und der Siemens viele Jahre lang angehörte, hatte daraufhin seinen Rücktritt erklärt und Siemens Ende Juni verlassen.
sam/AP/dpa-AFX