Falschgeld Der Euro-Blüten-Boom
2001, im letzten Jahr der Mark, waren nach Angaben der Bundesbank rund 30.000 falsche Scheine im Umlauf, im ersten Euro-Jahr 2002 wurden noch 13.700 Falsifikate registriert. Gab es anfänglich zunächst nur vergleichsweise simple Farbkopien der Euro-Noten, haben die Profis jetzt offenbar aufgeholt.
Fälscherbanden, überwiegend aus Osteuropa, überschwemmen den Markt mit bemerkenswert guten Falsifikaten, darunter auch wieder Druckfälschungen, die in großer Stückzahl hergestellt werden können.
Deutschland und Österreich leiden besonders unter der Falschgeldschwemme, weil sie die ersten Länder sind, in denen die Blüten grenznah eingesetzt werden. Besonders betroffen ist derzeit Berlin, wo gut gefälschte Hundert-Euro-Noten überwiegend von Litauern auf den Markt gebracht werden.