Finanzkrise: BMW muss Risikovorsorge erhöhen - DER SPIEGEL
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Finanzkrise BMW muss Risikovorsorge erhöhen

BMW gerät in den Strudel der Kreditkrise: Der Autokonzern rechnet mit Belastungen in Millionenhöhe und erhöht deshalb die Risikovorsorge. Dennoch bekräftigten die Bayern ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr.
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München - Die internationale Finanzkrise hat nun auch bei BMW Spuren hinterlassen. Wie das Unternehmen mitteilte, muss die Risikovorsorge aufgestockt werden. Die Münchner rechnen dadurch für 2008 mit Belastungen in Höhe von rund 236 Millionen Euro.

Der Grund: Besonders in Nordamerika habe die Finanzkrise zu sinkenden Gebrauchtwagenpreisen geführt. Als Konsequenz seien Erlöse für Fahrzeuge, die aus Leasingverträgen zurückkommen, ebenfalls rückläufig gewesen. Dieser Abwärtstrend habe sich im März verstärkt. Hinzu kämen Kreditausfälle und Zahlungsverzögerungen.

Dennoch bestätigte der Münchner Autobauer seine Prognose für das Gesamtjahr. Der Konzern strebe weiterhin ein Ergebnis vor Steuern über dem bereinigten Vorjahreswert von 3,78 Milliarden Euro an. Details zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal will BMW   am 29. April nennen.

Im vergangenen Jahr verkaufte der Konzern 1,5 Millionen Fahrzeuge. Bis 2012 plant BMW die Marke von 1,8 Millionen zu knacken.

sil/dpa/ddp/Reuters

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