Flaute im Paradies - DER SPIEGEL
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REICHTUM Flaute im Paradies

• aus DER SPIEGEL 49/2001
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Trotz Börsenflaute konnten die im Schweizer Steuerparadies lebenden Milliardäre mit deutschen Wurzeln ihren Reichtum leicht erhöhen. Das Vermögen der zehn reichsten Einzelpersonen und Clans stieg nach sehr konservativen Schätzungen im laufenden Jahr um gut zwei Prozent auf 42 Milliarden Franken. Krösus unter den Steuerflüchtlingen bleibt Curt Engelhorn. Der Urenkel des BASF-Gründers ist acht bis neun Milliarden Franken schwer. Auf den Plätzen folgen Metro-Patriarch Otto Beisheim und Versicherungserbe Rolf Gerling, die es auf jeweils rund 6 Milliarden Franken bringen. In den Top Ten konnte sich die Familie des Baron August von Finck und Heidi Horten halten. Abgestürzt ist hingegen Schokoladenkönig Klaus J. Jacobs. Durch diverse Beteiligungen hatte der gebürtige Deutsche im vergangenen Jahr sein Vermögen auf sieben bis acht Milliarden Franken hochgeschraubt. Bis Ende 2001 verlor der Wahl-Zürcher jedoch rund die Hälfte seines Reichtums - auch eine Folge der schwachen Börsen. Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher machte dagegen weiter Boden gut. Ende 2000 taxierten die Experten der Zeitschrift »Bilanz« das Vermögen des Rennfahrers auf 400 bis 500 Millionen Franken. Jetzt sollen es schon 100 Millionen mehr sein.

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