Fleisch-Schwindel - DER SPIEGEL
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Fleisch-Schwindel

• aus DER SPIEGEL 40/1977
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Die Kieler »Arbeitsgemeinschaft Freie Vieh- und Fleischwirtschaft e.V.« ist einem neuen Agrarschwindel auf die Spur gekommen. Nach Beobachtungen des Verbandes versuchen einige Importeure, in Kartons verpackte Rindfleischpartien aus Drittländern als Büffelfleisch durch den Zoll zu schleusen. Da für Wildimporte keine EG-Abschöpfung erhoben wird, können sie bei dem Coup pro Kilogramm Fleisch »bis zu 6,20 Mark« sparen. Einige Importeure haben sich für abschöpfungsfreie Rindfleischimporte gar die Phantasie-Bezeichnung »Lammrindfleisch« ausgedacht. Erkannte die Kieler Vieh-Arbeitsgemeinschaft: »Angeblich eine Kreuzung von Schafen und Rindern. was wir aber für unmöglich halten.«

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