Flop British Telecom verschiebt UMTS-Modellprojekt
Isle of Man, die Insel für Steuerflüchtlinge in der Irischen See: Hier sollte eigentlich in wenigen Tagen das erste UMTS-Netz der Welt hochgefahren werden. Doch British Telecom hat den Start noch einmal verschoben - wegen Softwareproblemen mit den Telefonen des Zulieferers NEC, wie es am Montag hieß.
"Wir sind zuversichtlich, dass wir es bis zum Spätsommer schaffen werden", sagte am Montag ein Sprecher des Telekommunikationskonzerns in London. In dem Modellprojekt sollten 400 Handynutzer die Mobilfunktechnologie der dritten Generation erproben. Unter den vielen Partnern bei dem Versuch befindet sich auch Siemens.
Parallel arbeitet auch der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo auf Hochtouren daran, als erste Firma ein komplettes UMTS-Netz für den kommerziellen Gebrauch einzurichten. Das Unternehmen hatte seinen Testlauf kürzlich jedoch ebenfalls verschoben - von Ende Mai auf Oktober. Zum Starttermin Ende Mai sollten nur ausgewählte Kunden in drei Städten die neue Technologie ausprobieren dürfen.