Flugrisiko Airbus lässt Triebwerke überprüfen
Nach der Notlandung eines A 330 am Freitag regiert bei Airbus die Vorsicht. 15 Fluggesellschaften sollen ihre Jets überprüfen.
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Paris - Betroffen seien lediglich 86 Airbus-Maschinen von Typ A330 mit Rolls-Royce-Triebwerken, sagte heute ein Sprecher des Flugzeugbauers. Bei diesen Flugzeugen muss die Treibstoffzuführung zu den Triebwerken untersucht werden.
Hintergrund ist die Notlandung eines Airbus mit 293 Passagieren auf den Azoren am vergangenen Freitag. Wegen eines Lecks war dem Flugzeug einer kanadischen Gesellschaft der Treibstoff ausgegangen. Neun Menschen wurden verletzt.
Der Airbus-Sprecher betonte, dass es sich bei der Überprüfung um eine "visuelle Inspektion" handele, die lediglich eine Vorsichtsmaßnahme sei.
Weltweit sind rund 200 Airbus A330 mit drei verschiedenen Triebwerken im Einsatz.