Fondsmanager-Ranking: Deutschlands größte "Goldfinger" - DER SPIEGEL
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Fondsmanager-Ranking Deutschlands größte "Goldfinger"

Sie haben Seltenheitswert - Fondsmanager, die über viele Jahre hinweg besser abschneiden als ihre Konkurrenten. Eine neue Studie zeigt, was Anleger von ihnen lernen können.
Von Patricia Döhle, Jonas Hetzer und Dietmar Palan
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Wedig von Gaudecker ist eine Ausnahmeerscheinung. Für seine Anleger hat der Comgest-Chef eine Menge Geld verdient. In sechs der vergangenen neun Jahre hat er den Vergleichsindex geschlagen. Seit Juli 1992 verzeichnete der Comgest Europe einen Wertzuwachs von 364 Prozent.

Weit mehr als die Konkurrenz. Der Durchschnitt aller europäischen Blue-Chip-Fonds brachte es im gleichen Zeitraum gerade mal auf ein Plus von 208 Prozent. Eine ähnliche Erfolgsbilanz können die wenigsten der vielen hundert Fondsmanager vorweisen, die in Deutschland den Anlegern ihre Dienste anbieten.

Lediglich ein Fünftel der global ausgerichteten Fonds schafft es, den MSCI-Weltindex über zehn Jahre hinweg zu schlagen. Bei den europäischen Blue-Chip-Fonds sieht das Ergebnis noch viel ernüchternder aus. Nur etwa ein Zehntel der Fondsmanager war von 1992 an besser als der MSCI-Europe.

Besser als die Masse

Die Bad Homburger Vermögensverwaltung Feri Trust hat für das "manager-magazin" unter den Managern der 5000 in Deutschland zugelassenen Fonds nach jenen Fondsmanagern gesucht, die sich dauerhaft gegen ihre Wettbewerber durchgesetzt und langfristig überdurchschnittliche Renditen erzielt haben.

Ganz vorne liegen neben Gaudecker etwa Klaus Kaldemorgen von der DWS, Michael Mullaney von Threadneedle oder Corinna Eller von Nestor. Unter den folgenden Links finden Sie ein Ranking der Top-Fondsverwalter sowie Informationen zu den Anlagestrategien der Sieger.