Ford Neue Reifen, neue Probleme
Detroit - Ken Johnson, Sprecher des House Commerce Committee, nannte die eigenen Untersuchungsergebnisse gegenüber der "Detroit Free Press" besogniserregend. Im Auftrag des Staates untersucht das Committee die Unfälle des Ford-Modells Explorer, die auf Reifenprobleme zurückgeführt werden. Ford hatte nach diesen Unfällen die Zusammenarbeit mit Firestone angekündigt und ein großangelegtes Austauschprogramm gestartet.
Genau an diesem Austauschprogramm melden die staatlichen Ermittler nun Zweifel an. "Einige Firestone-Reifen, die jetzt abmontiert werden, haben makellose Testergebnisse. Manche neuen Reifen sind dagegen viel schlechter", sagte Johnson der Zeitung. Seiner Ansicht nach hat Ford bisher kein gutes Argument für den Austausch geliefert.
Jill Bratina, Sprecherin von Firestone, nutzte diese Nachricht sofort. "Sie können den Explorer ohne Firestone-Reifen fahren, aber dann werden die Unfälle weitergehen. Wir glauben, dass es ein Problem des Explorer ist und nicht der Reifen allein."