Ford: Sanierung kostet 11,18 Milliarden Dollar - DER SPIEGEL
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Ford Sanierung kostet 11,18 Milliarden Dollar

Die Sanierung des angeschlagenen US-Autobauers Ford wird voraussichtlich insgesamt 11,18 Milliarden Dollar verschlingen. Das Gute daran: Zumindest finanziell gesehen ist das Schlimmste vorbei.
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Detroit - Mit 9,98 Milliarden Dollar sei ein Großteil der Sanierungskosten bereits 2006 verbucht worden. Die Restsumme will der Autobauer im ersten Vierteljahr 2007 verrechnen. Das meiste Geld - insgesamt 5,96 Milliarden Dollar - koste die Reduzierung der Belegschaft, erklärte Ford  . Für Pensionsprogramme fallen den Angaben zufolge 2,74 Milliarden Dollar an, für Abschreibungen 2,2 Milliarden Dollar und 281 Millionen Dollar für die Stilllegung von Produktionsanlagen.

Im Rahmen seines Sanierungsplanes namens "Der Weg nach vorn" schließt der Autobauer derzeit 14 Werke in Nordamerika und baut rund 50.000 Arbeitsplätze ab. So sollen 2009 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Davon ist der Konzern derzeit allerdings noch weit entfernt: 2006 fuhr Ford einen Verlust von 12,7 Milliarden Dollar ein. Im Dezember verkaufte das Unternehmen 13 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor, im gesamten vergangenen Jahr verbuchte der Konzern ein Umsatzminus von acht Prozent. In den kommenden drei Jahren wird das Nordamerika-Geschäft eigenen Schätzungen zufolge Barmittel von 17 Milliarden Dollar aufzehren.

Zur Finanzierung des Restrukturierungsplans und zum Ausgleich der bis 2009 zu erwartenden Verluste habe sich Ford eine Kreditlinie von 23,4 Milliarden Dollar gesichert, hieß es heute. Als Sicherheit habe der Konzern unter anderem seine Anteile an den Töchtern Volvo  , Jaguar und Aston Martin verpfändet.

ase/dpa-AFX/Reuters