Ford Was bezahlt Bridgestone?
New York - Ford will Bridgestone/Firestone dazu auffordern, einen Teil der Kosten für die drei Milliarden Dollar teure Rückrufaktion für 13 Millionen Reifen zu übernehmen. Dies berichtet das US-Magazin "Newsweek" unter Berufung auf Regierungskreise.
Die jüngste Rückrufaktion ist nach Ansicht von Regierungsmitgliedern nicht gerechtfertigt. Die von der US-Regierung in jahrelangen Tests festgestellten Probleme seien nicht ausreichend für eine solche Aktion.
Ford hatte vergangene Woche bekannt gegeben, die Firestone-Reifen wegen Sicherheitsbedenken auszutauschen. Daraufhin ist die Geschäftsbeziehung zwischen der amerikanischen Tochter des japanischen Reifenherstellers Bridgestone und dem zweitgrößten Autohersteller der Welt nach 95 Jahren zerbrochen.
Auch andere Autohersteller wollen angeblich Firestone-Reifen aus ihrem Programm nehmen. Nach Angaben der "Detroit Free Press" werden derzeit bei General Motors Pläne vorangetrieben, nun verstärkt die Produkte der Konzernmutter Bridgestone einzubauen.