Formel 1: Ferrari will an die Börse - DER SPIEGEL
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Formel 1 Ferrari will an die Börse

Das Team von Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher will noch mehr Geld. Deshalb wird laut über einen Börsengang der Scuderia Ferrari nachgedacht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Mailand - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo kündigte bei einer Investorenkonferenz an, dass der Formel-1-Rennstall Ferrari in nächster Zukunft über eine mögliche Börsennotierung entscheiden müsse.

Ein Börsengang des Teams um Weltmeister Schumacher würde wichtige Finanzquellen für Projekte zur Entwicklung der Gruppe Ferrari-Maserati freisetzen. "Um große Projekte zu finanzieren, kann die Börse sehr nützlich sein", sagte der Ferrari-Chef. Er trat auch allen Spekulationen entgegen, zur Finanzierung des Konstrukteurs-Weltmeisters würde man sich von anderen Geldgebern abhängig machen.

Auf den Börsengang drängt auch der Ferrari-Hauptaktionär Fiat, der einen 90-prozentigen Anteil am Rennstall aus Maranello hält. Ähnlich wie Montezemolo äußerte sich auch Umberto Agnelli, Präsident der Turiner Finanzholding Ifil, die den italienischen Autokonzern Fiat kontrolliert. Über die Börse könne sich der Rennstall zusätzliches Kapital holen, um den Wettkampf gegen die Konkurrenten McLaren Mercedes und Williams BMW zu finanzieren.