Formel 1: Kirch knickt ein - DER SPIEGEL
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Formel 1 Kirch knickt ein

Im Streit um die Zukunft der Formel 1 ist die KirchGruppe den Autoherstellern einen großen Schritt entgegengekommen. Über eine Beteiligung von 25 Prozent an der Formel-1-Holding SLEC hinaus sollen sie jetzt ein Vetorecht erhalten.
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München - Wie die "Süddeutsche Zeitung" vorab aus ihrer Freitagausgabe berichtet, soll das Vetorecht für Entscheidungen über die Zahl der Rennen und ihre geografische Verteilung sowie "bei entscheidender Veränderung in der Politik der Fernsehnutzung weg vom frei empfangbaren Fernsehen" gelten.

Das Tagesgeschäft soll dem Angebot zufolge bei SLEC-Gründer Bernie Eccelstone bleiben, der seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert habe. Hintergrund der Kirch-Offerte ist die Drohung der Hersteller Mercedes, BMW, Fiat, Ford und Renault, sich aus der derzeitigen Formel 1 zurückzuziehen und eine eigene Rennserie zu starten. Nach dem Einstieg Kirchs in die Formel 1 sind die Hersteller besorgt, dass das breite Zuschauerinteresse an der Rennklasse mit einer Verlagerung ins reine Bezahlfernsehen stark nachlassen würde.