Formel 1 Mercedes-Chef will Kirch ausbremsen
Genf - DaimlerChrysler ist weiterhin an einem Einstieg in die Formel 1 zusammen mit vier anderen Automobilherstellern interessiert. Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert sagte am Dienstag, dass für diese Woche "ernsthafte Gespräche" dazu geplant seien. Beim Genfer Automobilsalon unterstrich Hubbert, dass die fünf selbst in der Formel 1 aktiven Hersteller eine gut 25-prozentige Beteiligung anstreben.
Dieses Geschäft werde jedoch gefährdet durch eine mögliche Vereinbarung zwischen dem Formel-1-Aktionär EM.TV & Merchandising AG, Unterföhring, und dem Medienkonzern KirchGruppe AG, Ismaning.
Sollten sich EM.TV und Kirch einig werden, seien die Automobilgruppen nicht mehr länger interessiert, sagte Hubbert: "Ich will nicht von Kirch kaufen, ich kenne Kirch nicht, und ich bin nicht an Kirch interessiert." Er sei nur bereit, mit dem britischen Rennpromoter Bernie Ecclestone zu verhandeln. Neben der Marke Mercedes-Benz aus dem DaimlerChrysler-Konzern sind die Interessenten BMW AG, München, Jaguar von Ford Motor Co, Dearborn, Ferrari von Fiat SpA, Turin, und Renault SA, Boulogne-Billancourt.