Formel 1: Vodafone steigt bei Ferrari ein - DER SPIEGEL
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Formel 1 Vodafone steigt bei Ferrari ein

Vom nächsten Jahr an wird das Vodafone-Logo vom Team um Michael Schumacher ins Rennen geschickt. Auch andere Formel-1-Rennställe präsentierten ihre Sponsoren.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - "Das ist ein sehr wichtiger Deal für Ferrari", sagte Präsident Luca di Montezemolo und urteilte: "Wir haben nicht nur einen Sponsor gefunden, sondern auch einen Partner gewonnen."

Das Logo von Vodafone soll ab 2002 auf der Nase der Ferrari-Autos, den Seitenkästen und auf dem Frontflügel erscheinen. Außerdem wird der Firmenname auf den Helmen und Anzügen der Fahrer zu sehen sein. Über finanzielle Details wurde nichts bekannt.

Vodafone-Chef Chris Gent will mit dem Sponsorenvertrag die eigene Vormachtstellung untermauern. "Wir sind das weltweit führende Mobilfunkunternehmen, und es ist unser Ziel, als Weltmarke erkannt zu werden", sagt er. Vodafone ist bereits Hauptsponsor beim Fußballclub Manchester United. Den Vierjahresvertrag ließ sich Gent rund 30 Millionen Pfund (knapp 100 Millionen Mark) kosten.

Neben Ferrari meldeten auch das McLaren-Mercedes- und das Sauber-Team neue Vertragsabschlüsse. McLaren-Mercedes verlängerte den Sponsorenvertrag mit der Firma Hugo Boss am Freitag um fünf Jahre. 20 Jahre hält diese Partnerschaft bereits. In der Geschichte des Sports ist diese "Ehe" damit eine der dauerhaftesten. Der Schweizer Rennstall Sauber, für den der Mönchengladbacher Nick Heidfeld seine Runden dreht, verkündete in Monaco eine Marketing- und Technologie-Partnerschaft mit der ComRoad AG.