Fortune-Studie: Wo arbeiten noch Spaß macht - DER SPIEGEL
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Fortune-Studie Wo arbeiten noch Spaß macht

Das amerikanische Wirtschaftsmagazin "Fortune" hat untersucht, welche europäischen Unternehmen die glücklichsten Mitarbeiter haben. Etliche Firmen schaffen es, ihre Angestellten bei Laune zu halten und gleichzeitig wirtschaftlich äußerst erfolgreich zu sein.
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Hamburg - Ferrari ist offenbar eine Insel der Seligen. Ein Manager des italienischen Sportwagenherstellers sagte dem US-Magazin "Fortune", er komme sich vor "wie jemand, der im Vatikan arbeitet". In einer Untersuchung, bei der unter anderem Angestellte, Journalisten, Professoren und Unternehmensberater befragt wurden, hat die Zeitschrift jene zehn europäischen Firmen identifiziert, bei denen die Motivation, morgens seinen Job anzutreten am höchsten ist.

Zu den von "Fortune geadelten Firmen gehören der schwedische Textilhersteller Hennes & Mauritz, der dänische Wasserpumpenhersteller Grundfos oder die italienische Supermarktkette Unes.

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In der Regel sind es offenbar keine exorbitanten Gehälter oder ausgefeilte Aktienoptionsprogramme, die Mitarbeiter glücklich machen. Die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Arbeitgebers sind aus Sicht der Angestellten laut der Studie:

  • Teamgeist
  • Die Möglichkeit zur Eigeninitiative
  • Klare Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Management
  • Eine Beteiligung aller Angestellten an der Meinungsbildung im Unternehmen
  • Ein weiteres wichtiges Thema sei Gleichbehandlung. So habe zum Beispiel Intel in seinem Hauptquartier in Irland keine spezielle Cafeteria für das Top-Management. Alle stellten ihre Autos auf dem gleichen Parkplatz ab, die Bürofläche sei ebenfalls für die ganze Belegschaft gleich bemessen. Das spanische Konglomerat Mondragon gehe noch einen Schritt weiter. Der Gehaltsunterschied zwischen hochrangigen Angestellten und einfachen Mitarbeitern dürfe das Verhältnis eins zu acht nicht überschreiten.

    Von den Unternehmen, die im vergangenen Jahr auf der Liste der "Great Companies to Work For in Europe" standen, hat es keine einzige zum zweiten Mal geschafft. Auch der deutsche Sportwagenhersteller Porsche musste seinen Spitzenplatz abgeben.

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