Fotostrecke "Himmelfahrtskommando" auf der ILA
Zeppelin NT: Mit einem Hüllenvolumen von 8225 Kubikmetern das derzeit größte und modernste Luftschiff
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Flugvorführung eines "Awacs"-Aufklärers der Nato
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Ein sogenannter "Beluga"-Transporter der Firma Airbus landet auf dem Rollfeld
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Etwa 1000 Aussteller zeigen bis zum Sonntag ihre Produkte auf der Messe
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Mit Nachbrennern startet ein Eurofighter der Deutschen Luftwaffe
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Auf dem Rücken fliegt der Kampfhelikopter "Tiger" des europäischen "Eurocopter"-Unternehmens. Die Firma gehört zum EADS-Konzern (European Aeronautic Defence and Space).
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Ein Tornado der Luftwaffe fliegt in Rueckenlage über den Flughafen Schönefeld
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Fotogen: Der Hubschrauber CH-53 der Bundeswehr
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In einer besonderen Formation fliegt die schweizerische Flugstaffel "Patrouille de Swiss" während einer Präsentation im Rahmen der ILA
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Berlin - Stars auf der 6. Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung waren die Riesen der Branche. Wer sich den Airbus-Transporter Beluga, das Flugzeug mit dem weltweit größten Volumen, oder den Airbus A340-600, das längste Verkehrsflugzeug der Welt, genauer anschauen wollte, musste sich lange gedulden. Auch vor dem Nato-Aufklärer Awacs wie vor den zahlreichen Kampfflugzeugen standen die Menschen bei sommerlichen Temperaturen geduldig in langen Schlangen an.
Aber auch die Oldtimer fanden respektvolle Bewunderung. Das größte Interesse aber beansprucht in diesem Jahr die Raumfahrt, wo sich Tausende drängten. Stärker als bei den vergangenen Veranstaltungen ist diesmal die Raumfahrt als ganz großer Publikumsmagnet in den Mittelpunkt der Luft- und Raumfahrtausstellung gerückt. Am Himmelfahrtstag wurde es jedenfalls offenkundig: Die Berliner und Brandenburger haben die ILA wiederentdeckt. Ihre "Abstimmung mit den Füßen" war ein imponierendes Bekenntnis zur Luft- und Raumfahrt in Deutschland.
Von den 340 Flugzeugen auf der ILA waren viele in dem gut sechsstündigen Flugprogramm zu sehen. Neben leisen Motorseglern, Kunstfliegern und Traditionsflugzeugen auch Jagdflugzeuge mit donnerndem Lärm. Nach einem Einsatz in Pakistan soll in den kommenden Tagen wieder das Lazarettflugzeug der Bundeswehr zu sehen sein. Zudem werden die populäre "Tante Ju" und das weltweit größte Segelflugzeug "eta", das der Weltrekordpilot Hans-Werner Grosse (Lübeck) in den nächsten Tagen im Flug demonstrieren will, begeistern. Die JU 52 ist allerdings nur in der Luft zu sehen.
1067 Aussteller aus 40 Ländern zeigen bis zum kommenden Sonntag den neuesten Stand der Luft- und Raumfahrt. Dazu zählen auch Materialien zur Erhöhung der Sicherheit oder Forschungen zur Minderung der Luftverwirbelung am Flugzeugheck. In der Raumfahrthalle werden mit maßstabsgetreuen Exponaten aktuelle Programme zur Erkundung des Weltalls vorgestellt.
Die Veranstalter Messe Berlin und Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) äußerten sich zufrieden mit dem bisherigen Messeverlauf. Es habe sich als richtig erwiesen, die ersten drei ILA-Tage für das Fachpublikum zu reservieren, sagte Messesprecher Michael Hofe.