Frankfurter Flughafen: Aktien als Lärmentschädigung - DER SPIEGEL
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Frankfurter Flughafen Aktien als Lärmentschädigung

Das jahrelange Leiden könnte sich auszahlen: Die Anwohner des Frankfurter Flughafens sollen beim Börsengang der Betreibergesellschaft Fraport bevorzugt mit Aktien versorgt werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt - Fraport-Chef Wilhelm Bender will den Bewohnern des Rhein-Main-Gebiets ein vorteilhaftes Angebot zum Börsengang machen, berichtet das "Handelsblatt". Nach welchem Schlüssel die Zuteilung von Aktien erfolgt, soll auf der Bilanzpressekonferenz am 24. April bekannt gegeben werden.

Fraport plant den Börsengang für Anfang Juni. Es wird eine der größten Neuemissionen des Jahres. Die Firma will rund eine Milliarde Euro erlösen.

Die Vorteile für die Anlieger habe angeblich der hessische Ministerpräsident und Fraport-Aufsichtsratschef Roland Koch durchgesetzt, schreibt die Zeitung. Die beratenden Banken, Dresdner Kleinwort Wasserstein und Morgan Stanley Dean Witter, hätten sich gegen das Regionalprogramm ausgesprochen. Es könne nachteilig als Trostpflaster für den geplanten Flughafenausbau ausgelegt werden.