Frauenquote: Ikea will mehrheitlich weibliches Management - DER SPIEGEL
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Frauenquote Ikea will mehrheitlich weibliches Management

Der schwedische Möbelkonzern Ikea will die Zahl der Frauen in Führungspositionen deutlich steigern. In Deutschland soll der Anteil weiblicher Managerinnen in den kommenden Jahren auf über 50 Prozent steigen.
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Frankfurt am Main - Für seinen Expansionskurs in Deutschland benötige der Konzern in den kommenden Jahren 800 neue Führungskräfte wie Möbelhaus- und Abteilungsleiter, teilte Ikea heute mit. Dabei wolle das Unternehmen verstärkt auf Mitarbeiterinnen setzen. "In zwei, drei Jahren soll der Anteil der weiblichen Führungskräfte von rund 30 auf über 50 Prozent steigen", sagte Deutschland-Geschäftsführer Werner Weber. "70 Prozent unserer Kunden sind Frauen", fügte er hinzu.

Bis zum Frühjahr 2007 will Ikea in Deutschland fünf neue Einrichtungshäuser eröffnen. Die Zahl der Mitarbeiter soll bis 2010 von derzeit rund 11.600 um weitere 5000 steigen. Im laufenden Geschäftsjahr werde der Umsatz in Deutschland voraussichtlich um 11,2 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro steigen, sagte Weber. Auch das Ergebnis sei verbessert worden, sagte Weber, ohne genaue Zahlen zu nennen.

Deutschland ist mit 36 Einrichtungshäusern der wichtigste Markt für den durch Möbel zum Selberaufbauen wie das "Billy"-Regal berühmt gewordenen Konzern. Hier erzielt Ikea nach eigenen Angaben etwa 20 Prozent seines Gesamtumsatzes.