Freizeit-Boom
Etwa 75 Milliarden Mark haben die Bundesbürger im letzten Jahr für Freizeitgüter und für Freizeitdienstleistungen -- wie etwa den Besuch von Fitnesszentren -- ausgegeben. Bis zum Jahre 1980 wird dieser Betrag auf 185 Milliarden Mark steigen. Diese Zahlen hat die Münchner Logon GmbH, eine von Privatbanken gegründete Beratungsfirma, in einer umfangreichen Studie ermittelt, die im Februar veröffentlicht werden soll. Die Branche, so Projektleiter Cari von Butler, werde auch in Zukunft »reichlich Arbeit und Umsatz« finden. Doch nicht für alle Teilmärkte lauten die Prognosen gleich günstig. Neue Minigolfplätze, reine Fitnesszentren und Rollschuhbahnen beispielsweise haben künftig weniger Entwicklungschancen. Für Golf hingegen, den Tennissport, der in den letzten zwei Jahren eine Zuwachsrate von 20 Prozent verzeichnete, sowie bei Schwimmbädern (30 Prozent) und Sauna-Anlagen (60 Prozent) sieht die Logon-Studie eine weitere kräftige Expansion voraus.