Freizeit mit der Deutschen Bank - DER SPIEGEL
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Freizeit mit der Deutschen Bank

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• aus DER SPIEGEL 22/1988
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Die Deutsche Bank wandelt sich immer mehr zu einem Dienstleistungsunternehmen. Eckart van Hooven, im Vorstand für das Privatkundengeschäft zuständig, bereitet nicht nur den Einstieg der Bank in das Versicherungsgeschäft vor. Er plant auch, die Republik mit einem Netz von City-, Country- und Golf-Clubs zu überziehen, wie sie aus den USA bekannt sind. In Zusammenarbeit mit der Club Corporation of America eröffneten Deutsche Bank und Lufthansa im Frankfurter Flughafen kürzlich einen Airport-Club. Am Tegernsee baut die Deutsche Bank derzeit einen Golf-Club. Zwie weitere, bei Hamburg und in Frankfurt, sollen folgen. Die Bank sieht hier offenbar große Zukunftschancen. »Wir alle sind immer noch zu stark auf den industriellen Sektor fixiert«, sagt van Hooven. Das Wachstum und damit auch die Verdienstmöglichkeiten der Zukunft lägen jedoch vor allem im Freizeitbereich, »Wir müssen mehr bieten«, so van Hooven, »als Geld und Zinsen.« Jeder, dem es gelänge, »die Deutschen auch nur eine Stunde von der Glotze wegzubringen«, könne »Milliarden verdienen«.

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