Frisch aufgetischt - DER SPIEGEL
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AKTIEN Frisch aufgetischt

• aus DER SPIEGEL 15/2001
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Sie gelten als langweilig, ihre Märkte als ausgereift - nennenswertes Wachstum könnten Lebensmittelhersteller allenfalls in den Schwellenländern Asiens und Südamerikas erzielen, lauten die Urteile über die Nahrungsmittelbranche. Entsprechend zurückhaltend sind viele Analysten gegenüber Aktien von Nahrungsmittelkonzernen. Doch seit die Technologiewerte von einem Tiefstand zum nächsten stolpern, entdecken immer mehr Anleger das vermeintlich sichere Geschäft rund ums Essen und Trinken. Ob beim Branchenprimus Nestlé, beim britisch-niederländischen Multi Unilever oder beim französischen Milchverarbeiter Danone - überall entwickelten sich die Aktienkurse deutlich besser als der Dax. Besonders kräftig stiegen die Papiere des Tabakmultis Philip Morris, der durch die Übernahme des Keksherstellers Nabisco zum weltweit zweitgrößten Nahrungsmittelkonzern nach Nestlé aufrückte. Doch die Branche ist keineswegs vor Rückschlägen gefeit. So könnte etwa die in Brüssel diskutierte neue Zuckermarktordnung den Höhenflug der Südzucker-Aktie stoppen.

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