Fusion perfekt Weltgrößter Pharmakonzern entsteht
London - Die beiden Firmen bestätigten, dass man sich auf die Modalitäten des Zusammenschlusses geeinigt habe. Diese sehe vor, dass Glaxo 58,75 Prozent an dem Unternehmen halten und SmithKline 41,25 Prozent. Die Firmenzentrale soll in London sein, das Hauptgeschäftsfeld in den USA.
Die Fusion von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham zu einem Pharmakonzern, der Glaxo SmithKline heißen soll, katapultiert die Briten an die Weltspitze. Das Unternehmen hätte einen Umsatz von 15 Milliarden Pfund (rund 45 Milliarden Mark) und einen Weltmarktanteil von 7,5 Prozent. Die Fusion werde nach drei Jahren Einsparungen von einer Milliarde Pfund (3,16 Milliarden Mark) vor Steuern bringen, hieß es. Das sei hauptsächlich mit der Zusammenlegung von Logistik und Forschung begrüdet.
Analysten rechnen damit, dass im Zuge des Zusammengehens von den insgesamt 105.000 Arbeitspätzen von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham im mittleren Management sowie auf der Verwaltungsebene etwa zehn Prozent der Arbeitsplätze eingespart werden.
Anfang 1998 war der erste Fusionsversuch der beiden britischen Pharma-Riesen gescheitert.