Fusionsabbruch Viacom und CBS trennen sich wieder
New York - Die eine Gruppe namens Viacom um den Musiksender MTV setzt demnach vor allem auf Wachstum und soll auch künftig weiter zukaufen. Das andere Unternehmen namens CBS Corporation soll durch stabile Einnahmen vor allem konservative Investoren zufrieden stellen. Damit wird die Übernahme von CBS durch Viacom, die damals die größte Fusion der Medienbranche war, faktisch wieder rückgängig gemacht.
Viacom hatte wegen anhaltender Verluste schon seit längerem über eine Neuorganisation nachgedacht. Der Medienkonzern, der jüngst in Deutschland auch den Musiksender Viva übernommen hat, hatte 2004 einen Nettoverlust von 17,5 Milliarden Dollar geschrieben. Verwaltungsratschef sowie Mehrheitsaktionär beider Unternehmen soll der bisherige Viacom-Chef Sumner Redstone werden.