Fusionsabkommen: China plant mächtigen Autokonzern - DER SPIEGEL
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Fusionsabkommen China plant mächtigen Autokonzern

China will auch auf dem Automobilmarkt zum Global Player avancieren. Der größte Autohersteller Chinas plant die Fusion mit einem Konkurrenten - um künftig den Herstellern aus Europa und Japan besser Paroli bieten zu können.
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Peking – Fusionspartner sollen der größte chinesische Autohersteller Shanghai Automotive Industry Corp. (SAIC) und der Wettbewerber Nanjing Automobile Corp. (NAC) sein. Sie wollen ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber multinationalen Konzernen stärken. Eine Absichtserklärung über einen "vollständigen" Zusammenschluss unterzeichneten beide Hersteller bereits am Freitag, wie amtliche chinesische Medien am Sonntag berichteten.

SAIC-Präsentation in Shanghai: Die zersplitterte Industrie zusammenführen

SAIC-Präsentation in Shanghai: Die zersplitterte Industrie zusammenführen

Foto: Getty Images

Während SAIC in Gemeinschaftsunternehmen sowohl mit Volkswagen als auch General Motors kooperiert, arbeitet NAC mit dem italienischen Fiat-Konzern zusammen. Eine Allianz könnte nach Einschätzung von Experten einen chinesischen Konzern mit einem Absatz von zwei Millionen Autos bis 2010 schaffen.

Alle Bereiche von der Entwicklung sowie Herstellung der Autos und Teile bis hin zu Dienstleistungen sollen zusammengeführt werden. Eine Arbeitsgruppe wird jetzt Erkundungsgespräche führen. Ein Zusammenschluss müsste die Zustimmung der Behörden finden, entspricht allerdings der erklärten Politik der Regierung, die aufgesplitterte chinesische Autoindustrie zu konsolidieren.

Shanghaier Zeitungen sprachen auch von einer "Übernahme" des kleineren Herstellers in Nanjing, der sich vor zwei Jahren beim Kauf des bankrotten britischen Autoherstellers Rover gegen SAIC durchgesetzt hatte. SAIC hatte bereits 2004 die Technologie für die beiden Rover-Modelle 25 und 75 gekauft. Auf deren Grundlage wurde eine Roewe 750 genannte Limousine gebaut und 2006 auf den Markt gebracht.

itz/dpa-AFX

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