Fusionsfieber bei US-Mobilfunkern: Vodafone mischt mit - DER SPIEGEL
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Fusionsfieber bei US-Mobilfunkern Vodafone mischt mit

Vodafone will nicht tatenlos zusehen, wie sich zwei US-Konkurrenten zu einem neuen Mobilfunkgiganten zusammentun. Mit dem amerikanischen Partner Verizon erwägen die Briten nun den Gegenangriff.
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New York - Die größte US-Telefongesellschaft Verizon Communications hat die Rückendeckung von Vodafone   für eine potenzielle Sprint-Offerte erhalten. Dies berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag in seiner Onlineausgabe.

Sprint ist das drittgrößte US-Telekomunternehmen. Ein Übernahmepreis könnte nach Angaben der Zeitung 40 Milliarden Dollar übersteigen. Ob ein Angebot für Sprint vorgelegt werde, sei noch nicht sicher.

Sprint-Nextel-Fusion könnte torpediert werden

Eine Verizon-Offerte könnte den angestrebten Zusammenschluss zwischen Sprint und der fünftgrößten US-Mobilfunkfirma Nextel unterlaufen, hieß es weiter. Die Sprint-Nextel-Transaktion hätte nach Angaben der Zeitung einen Wert von rund 35 Milliarden Dollar.

Der Verwaltungsräte von Sprint und Nextel diskutieren derzeit einen Zusammenschluss. Schon am Mittwoch könnten die Verantwortlichen ihre Pläne konkretisieren.

Durch einen Zusammenschluss von Sprint und Nextel würde ein Mobilfunkunternehmen mit mehr als 39 Millionen Kunden entstehen. US-Branchenführer ist Cingular Wireless mit mehr als 46 Millionen Kunden vor Verizon Wireless mit 42 Millionen Nutzern. An Verizon Wireless ist Vodafone mit 45 Prozent beteiligt.