Fusionsgerede Commerzbank rudert zurück
Frankfurt am Main - Kohlhaussen habe in einem Interview nach mehreren Nachfragen lediglich angedeutet, dass man grundsätzlich für Gespräche mit potenziellen Partnern offen sei, hieß es. Dazu könne auch die Dresdner Bank zählen. Konkrete Verhandlungen über Kooperationen oder eine Fusion gebe es aber nicht, wurde in der Konzernzentrale betont. Eine Beteiligung an der "Fusionitis" sei nach wie vor nicht Strategie des Hauses.
"Da ist aber noch lange nichts in trockenen Tüchern", sagte ein Aktienhändler in Frankfurt zu den Spekulationen. Nach der geplatzten Fusion zwischen Deutscher und Dresdner Bank werde die Branche mögliche Allianzen oder Partnerschaften vorsichtiger vorbereiten. "Ich glaube sowieso eher an einen ausländischen Partner für beide Banken, aber ich lasse mich gerne überraschen", sagte er. Im Handel hatten sich die Aktien beider Kreditinstitute gegen den negativen Trend behauptet.