Fusionsopfer KLM will sich von Billiglinie Buzz trennen
London - Mit dem "Buzz-Opfer" wolle KLM die Auflagen der Europäischen Kommission für den Zusammenschluss erfüllen, berichtete die "Financial Times" am Dienstag. Die Kommission hatte vor allem Bedenken gegen die Dominanz der Fusionswilligen auf der Route London-Amsterdam geäußert. Zusammen kommen British Airways und KLM auf 270 Hin- und Rückflüge pro Woche. Selbst bei Schließung des britischen KLM-Ablegers hätte die Mega-Airline einen Marktanteil von 57 Prozent.
Neben dem Verkauf von Buzz wollen die beiden Gesellschaften daher auch mehrere Flüge auf ihrer Hauptroute an Konkurrenten abtreten. Laut "FT" wird die Kommission auch von British Airways verlangen, sich von ihrer eigenen Billiglinie Go zu trennen.
British Airways und KLM hatten im Juni ihre mögliche Fusion bekannt gegeben. Das entstehende Unternehmen würde United Airlines als größte Fluggesellschaft der Welt ablösen. Die Fusion sollte eigentlich längst offiziell in Einzelheiten vorgestellt werden. Die Partner verhandeln wegen zahlreicher Probleme aber noch.