Fußball: Hundt stänkert gegen Profigehälter - DER SPIEGEL
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Fußball Hundt stänkert gegen Profigehälter

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat sich in seiner neuen Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart mit einem Paukenschlag zu Wort gemeldet. Die Profis seien viel zu gut bezahlt, lautet sein Credo.
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Stuttgart - "Wir hatten in den vergangenen Jahren eine Entwicklung bei der Bezahlung von Spielern, die teilweise sehr ungesund war", sagte der Arbeitgeberpräsident in einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung".

"Im Sport und ganz besonders stark im Profifußball sind Grundprinzipen eines erfolgreichen Wirtschaftens nicht immer eingehalten worden", stellte Hundt angesichts einer Verschuldung von durchschnittlich 24 Millionen Euro aller 18 Erstligisten der Deutschen Fußball Liga (DFL) fest. Immerhin konnten die Stuttgarter ihre Verbindlichkeiten im vergangenen Geschäftsjahr um 2,2 Millionen Euro auf 16,6 Millionen senken.

Nach Auffassung des Arbeitgeberpräsidenten haben die Vereine aber inzwischen erkannt, dass sie - zumindest vereinzelt - zu lange über ihre Verhältnisse gelebt haben. "Jetzt besteht der Zwang, diesen Wildwuchs wieder zu beschneiden. Ich kann mit einer mittelständischen Unternehmensgruppe nicht die gleichen Investitionen tätigen wie ein Großkonzern", sagte der Chef der Allgaier-Werke im schwäbischen Uhingen (Kreis Göppingen). "Das wird sofort bestraft - und diese Gesetze gelten genauso im Profifußball."


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