Futter aus Fäkalien
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DER SPIEGEL 41/1975
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In der Kunst, aus Jauche Geld zu machen, haben Schweizer Agraringenieure Fortschritte erzielt. Zunächst entwickelten sie ein Verfahren, durch das Jauche und Klärschlamm unter Beimischung von Sauerstoff und Strohmehl zu hochwertigem Düngei verwandelt werden. Bakterien und Hefen bauen dabei die giftigen Faulstoffe ab. Für die so veredelte, nicht mehr stinkende Jauche fanden die Schweizer kürzlich eine weitere Verwendung: Sie verfütterten die weiter aufbereitete Edeljauche an Zuchtferkel. Ergebnis: Die mit dem neuen Kraftfutter genährten Versuchsschweine gediehen besser als Artgenossen, die ohne auskommen mußten.