Gasmarkt: Jetzt kommen die Billiganbieter - DER SPIEGEL
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Gasmarkt Jetzt kommen die Billiganbieter

Nach der Liberalisierung des Strommarktes kommt nun offenbar auch allmählich Bewegung in den Gasmarkt. Gestern hatte der Anbieter Nuon den etablierten Konkurrenten dem Fehdehandschuh hingeworfen. Heute kündigte die Berliner FlexGas Kampfpreise an.
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Berlin - Das Berliner Unternehmen will künftig Verbrauchern Gas mindestens fünf Prozent günstiger anbieten als der jeweilige etablierte Versorger vor Ort. Die günstigen Preise sollen sich trotzdem rechnen. Im Gegenzug zu umfangreichen Abnahmeverpflichtungen sollen die Großhändler Rabatte einräumen, die dann teilweise an die Kunden weitergereicht werden.

Ab wann FlexStrom liefern kann, sei derzeit noch nicht klar, erläuterte Sprecher Dirk Hempel. Spätestens ab dem Jahresende wolle man aber bundesweit Gas anbieten können. Die ersten Gebiete würden noch vor dem 1. Oktober versorgt. Bereits jetzt hätten sich 20.000 bis 30.000 Verbraucher für FlexGas entschieden.

Wie auch Nuon gewährt FlexGas eine Preisgarantie für mindestens ein Jahr und übernimmt die Ab- beziehungsweise Ummeldung, so dass der Wechsel für den Verbraucher genauso einfach ist wie der Wechsel des Stromanbieters. Im Gegensatz zum FlexGas-Schwesterunternehmen FlexStrom, das günstige Preise vor allem durch den Verkauf von Strompaketen erreicht, wird bei FlexGas verbrauchsgenau abgerechnet.

Bereits am Montag hatte die deutsche Tochter des niederländischen Nuon-Konzerns Kunden in Berlin und Hamburg in Aussicht gestellt, als alternativer Gasanbieter "definitiv überall" günstiger als der bisherige Anbieter sein zu wollen. Die Belieferung soll hier ab 1. Oktober erfolgen.

mik/ddp

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