Geldspritze aus Bayern: Kirchs Premiere offenbar gerettet - DER SPIEGEL
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Geldspritze aus Bayern Kirchs Premiere offenbar gerettet

Der defizitäre Bezahlsender Premiere wird vorerst wohl keinen Insolvenzantrag stellen müssen. Die Banken haben anscheinend grünes Licht für eine dringend benötigte Zwischenfinanzierung gegeben.
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München - Der "Tagesspiegel" berichtete am Donnerstag vorab, HypoVereinsbank und Bayerische Landesbank hätten der stufenweisen Auszahlung eines Überbrückungskredits von rund 100 Millionen Euro zugestimmt, diese allerdings an Auflagen geknüpft. Premiere müsse sich unter anderem mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) über die Senderechte für die kommende Bundesligasaison einigen. Die DFL vergibt die Senderechte Anfang nächster Woche. Mit der Geldspritze könnte der Sender voraussichtlich mehrere Monate überleben.

Für die Übertragung der Bundesliga bieten die insolvente KirchMedia, die die Free-TV-Rechte an ihren Sender Sat.1 und die Pay-TV-Rechte an Premiere verkaufen will. Daneben hat auch der Medienunternehmer Herbert Kloiber ein Angebot abgegeben und der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt ARD wiederum die Free-TV-Rechte offeriert.

Die hohen Verluste bei dem Abo-Sender waren ein Hauptgrund für die Pleite der KirchGruppe. Um Kosten zu sparen, hatte Premiere-Chef Georg Kofler bereits den Abbau von 1000 Arbeitsplätzen und umfassende Umstrukturierungen angekündigt.