General Motors: Opel hat "Imageprobleme" - DER SPIEGEL
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General Motors Opel hat "Imageprobleme"

Rick Wagoner, Chef von General Motors, hat Fehler bei der Konzerntochter Opel eingeräumt. Künftig sollen wieder mehr Deutsche ins Management des Rüsselsheimer Autobauers.
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Düsseldorf - Der Chef des weltgrößten Autoherstellers General Motors (GM) rechnet offenbar nicht damit, in diesem Jahr in Europa mehr Autos absetzen zu können. "Europa wird sich in diesem Jahr ähnlich wie 2000 entwickeln", sagte Wagoner dem "Handelsblatt". Zugleich versprach der GM-Chef eine Verbesserung auf der Ertragsseite: Die Verluste aus dem zweiten Halbjahr 2000, die zum überwiegenden Teil auf die deutsche Tochter Opel entfallen, sollten sich in diesem Jahr nicht wiederholen.

Für die schlechte Ertragsentwicklung auf dem Kontinent machte Wagoner zum Teil den Trend zu mehr Kleinwagen verantwortlich, die nicht so gewinnträchtig wie größere Autos seien. Zudem habe Opel in Europa Imageprobleme. Der GM-Chef räumte ein, dass es zu lange Produktionszyklen bei den Modellen Vectra und Omega gegeben habe, die früher durch Nachfolger hätten ersetzt werden müssen.

Zu Spekulationen um eine baldige Ablösung des Opel-Chefs Robert Hendry wollte sich Wagoner nicht äußern. Künftig solle es aber wieder mehr Deutsche in den Spitzenpositionen des deutschen Autobauers geben. Zu Kosteneinsparungen durch eine Auflösung der GM-Europa-Zentrale in Zürich sieht Wagoner der Zeitung zufolge keine Veranlassung. Die aktuellen Absatzprobleme in den USA würden nicht dazu führen, dass die europäischen Töchter stärker sparen müssten.