General Motors: Totalschaden in der Bilanz - DER SPIEGEL
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General Motors Totalschaden in der Bilanz

General Motors hat im ersten Quartal 2001 fast 20 Prozent weniger Autos produziert. Als Folge verzeichnete der weltgrößte Auto-Hersteller einen dramatischen Gewinneinbruch.
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Detroit - In einer Erklärung anlässlich der Verkündung der Quartalszahlen führte General Motors-Chef Richard Wagoner den starken Gewinnrückgang im Autobereich vor allem auf das zögerliche Geschäft in Nordamerika und Europa zurück. Auf dem heimischen Markt verdiente der weltgrößte Autokonzern mit seinen Autos nur noch 120 Millionen Dollar gegenüber mehr als 1,1 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2000.

Auch in Europa verlor General Motors erheblich an Boden. Im ersten Quartal 2001 lief ein Verlust von 86 Millionen Dollar auf, verglichen mit einem Gewinn von 221 Millionen Dollar in der entsprechenden Vorjahreszeit. Das europäische Geschäft litt unter dem niedrigeren Absatz, einem andauernden Preisdruck und Fahrzeugen mit niedrigeren Gewinnmargen. Großbritannien war am stärksten betroffen. Opel/Vauxhall sei bei Pkw im März in West- und Mitteleuropa Nummer eins gewesen.

Insgesamt konnte General Motors einen Gewinn von umgerechnet 225 Millionen Dollar verglichen mit einem Gewinn von 1,8 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2000 verbuchen. Der Umsatz schrumpfte deutlich auf 42,6 Milliarden Dollar (Vorjahresvergleichszeit: 46,9 Milliarden Dollar). Konzernchef Richard Wagoner wies allerdings auch darauf hin, dass bereits erste Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet worden seien, mit denen man dem Produktionsrückgang in Nordamerika zu begegnen versuche.

"Wir haben harte Aktionen durchgeführt, um unsere europäischen Operationen umzustrukturieren, aber der Markt war schwächer als erwartet", erklärte Wagoner. Mit weiteren Kostensenkungsmaßnahmen wolle General Motors versuchen, den Turnaround in Europa zu schaffen.