Geräteverkäufe: TV-Hersteller jammern über maue EM - DER SPIEGEL
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Geräteverkäufe TV-Hersteller jammern über maue EM

Die Deutschen früh ausgeschieden, Rudi Völler geopfert - und auch die Verkaufszahlen stimmen nicht: Für die meisten Hersteller von Fernsehern hat die EM die Hoffnungen auf einen Verkaufsboom nicht erfüllt. Viele müssen die Preise senken.
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Düsseldorf - Die EM habe nicht das gehalten, was man sich versprochen habe, sagte das Vorstandsmitglied bei Panasonic Europe, Andrä Herrmann, dem "Handelsblatt". Man verkaufe Geräte billiger, um das Kundeninteresse zu wecken.

Der Branchenverband gfu hatte noch im Mai damit gerechnet, dass im Vorfeld von EM und Olympia über eine Million TV-Geräte verkauft werden könnten. Das hält Herrmann nun eher für optimistisch. Richtig unzufrieden sei man auch nicht - immerhin ist ein Jahr mit mehreren Sportgroßereignissen noch besser als eines ohne.

Der Marktführer bei Videoprojektoren in Deutschland, NEC, verzeichnete nach eigenen Angaben im zweiten Quartal aber ein Stückzahlplus von rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem in Kneipen werden diese Geräte für Fußballübertragungen eingesetzt.

Doch auch hier war es nicht nur die Fußballbegeisterung, die die Nachfrage hochgetrieben hat. Der Umsatz konnte trotz der erheblichen Mengenausweitung letztlich nur im einstelligen Prozentbereich gesteigert werden - Grund waren erhebliche Preisnachlässe.