Gerücht: Stützungskäufe der T-Aktie - DER SPIEGEL
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Gerücht Stützungskäufe der T-Aktie

Der Kurs der T-Aktie steigt in den letzten Tagen wieder. Analysten vermuten Stützungskäufe, um Kleinanlegern die nächste Volksaktie, die Aktie Gelb, schmackhaft zu machen.
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Frankfurt am Main - Die T-Aktie hat am Montag gut zwei Prozent zugelegt. Derzeit steht sie schon wieder mit über zwei Prozent im Plus. Was erklärt diesen Anstieg? Analysten rätseln und kommen zu unterschiedlichen Bewertungen.

Ingo Nix vom Bankhaus Schröder Münchmeyer Hengst vermutet Stützungskäufe: "Da kauft entweder die Telekom selbst eigene Aktien oder sie lässt von befreundeten Banken Aktien kaufen." Damit solle verhindert werden, dass der Telekom-Kurs unter die Marke von 33 Euro rutscht. Dann würde nämlich laut Vereinbarung über die Übernahme der US-Telefongesellschaft VoiceStream neu verhandelt werden. Und das wäre "ein Schlag ins Gesicht für Telekom-Chef Ron Sommer", sagte Nix.

Petra Heist, Analystin der HypoVereinsbank, will dieses Gerücht nicht kommentieren. Ihrer Meinung nach handelt es sich bei dem Kursanstieg um eine technische Reaktion: "Auf die Telekomwerte ist stark eingeprügelt worden. Jetzt kommen sie wieder. Die France Télécom hat sogar noch viel stärker zugelegt."

Ein dritter Analyst glaubt auch an Stützungskäufe, aber mit einem anderen Ziel: "Die Leute, die bei der dritten Börsenplatzierung der Telekom eingestiegen sind, haben bisher nicht viel Freude an ihren Aktien gehabt. Da will man jetzt, vor dem Börsengang der Post, die Stimmung etwas heben." Wer genau den Kurs treibt - ob Post oder Telekom oder befreundete Banken -, kann er nicht sagen. Aber die Aktie Gelb müsste den Leuten schließlich schmackhaft gemacht werden, und "das läuft über irgendwelche Kanäle".