Gerüchte um iPhone Apple-Aktienkurs sackt ab
San Francisco Offziell äußerte sich Apple nicht, doch die Gerüchte reichten vollkommen. Es gebe Spekulationen am Markt, wonach Apple seine Produktion für den Musikspieler iPod oder das Mobiltelefon iPhone eingeschränkt habe, sagten Branchenbeobachter. Apple-Aktien verloren daraufhin an der Börse in einem schwachen Marktumfeld 6,8 Prozent an Wert und kosteten damit nur noch 131,76 Dollar. Gründe für die angebliche Kürzung wurden indes nicht genannt.
So mancher Analyst gibt sich so auch gelassen. "Es gibt immer wieder Gerüchte über Apple", sagte Shaw Wu, ein Analyst von American Technology Research. "Viele stellen sich als falsch oder kurzlebig heraus." Seines Wissens nach habe Apple bei der iPhone-Produktion sogar angezogen. Schließlich sei es offensichtlich, dass das Unternehmen noch wesentlich mehr Exemplare des Musikhandys absetzen werde als bisher.
Apple will im laufenden Quartal eine Million Stück des prestigeträchtigen Mobiltelefons verkaufen. Nach dem Verkaufsstart meldete der Konzern 270.000 verkaufte Geräte in den ersten eineinhalb Tagen. Jobs sprach bei der Vorlage der letzten Rekord-Quartalszahlen von einem "großartigen Verkaufsstart" für das neue Musikhandy.
Allerdings hatte der exklusive US-Apple-Vertriebspartner, der Mobilfunkanbieter AT&T, zuvor Zahlen veröffentlicht, nach denen in den ersten zwei Tagen weit weniger Verträge freigeschaltet wurden als erwartet. AT&T aktivierte nach eigenen Angaben am 29. und 30. Juni 146.000 Verträge für das iPhone. Einige Analysten hatten mit bis zu 500.000 Verträgen gerechnet.
ase/Reuters