Geschäftszahlen Porsche verliert an Tempo
Stuttgart - Der Sportwagenhersteller hat in den ersten vier Monaten seines Geschäftsjahres 2006/2007 Umsatz und Absatz leicht gesteigert. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte, erhöhte sich der Umsatz von August bis November gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro. Gleichzeitig sei der Absatz um 0,4 Prozent auf 25.850 Fahrzeuge gestiegen.
Allein beim Elfer-Modell erhöhte sich der Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum den Angaben zufolge um 9 Prozent auf 10.350 Autos. Besonders deutlich um knapp 54 Prozent stieg der Verkauf der Modelle Boxster und Cayman auf zusammen 7750 Wagen. Der Absatz beim Cayenne, der im Februar 2007 eine Neuauflage erfährt, habe hingegen um 29 Prozent auf 7740 Autos abgenommen.
Für das Geschäftsjahr 2006/07 ist Porsche angesichts eines von Marktschwankungen, Rabattattacken und politischen Zwängen bestimmten Umfelds gedämpft zuversichtlich. Über alle Baureihen hinweg soll das hohe Absatzniveau des Vorjahres wieder erreicht werden. Dazu sollen besonders die jungen Märkte, wie Russland und China, beitragen.
An der eindeutig ergebnisorientierten und nicht stückzahlorientierten Geschäftspolitik sollen keine Abstriche gemacht werden, betonte das Unternehmen. Bis zur Einführung des Panamera stehe die Konsolidierung auf hohem Niveau im Fokus. Den nächsten großen Wachstumsschub erwartet das Unternehmen ab 2009, wenn das neue viertürige Sportcoupé auf den Markt kommen soll.
itz/mm.de/ddp