Gesundheitssorgen: Kalifornien verklagt Coca-Cola - DER SPIEGEL
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Gesundheitssorgen Kalifornien verklagt Coca-Cola

Stecken in Coca-Cola, die in Mexiko abgefüllt wird, Spuren von giftigem Blei? Die Behörden Kaliforniens halten das für erwiesen - und haben deswegen Klage gegen den Getränkeriesen eingereicht. Ein ähnlicher Fall war für den Konkurrenten Pepsi jüngst teuer geworden.
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Los Angeles - Kalifornien und die Metropole Los Angeles reichten die Klage bei einem Gericht der Stadt ein. Coca-Cola   wird darin aufgefordert, den Verkauf von in Mexiko abgefüllter Brause in den USA zu stoppen.

Demnach wurde sowohl in der Flaschenbemalung als auch in dem Getränk selbst zu viel Blei gefunden. "Die Bürger Kaliforniens haben in den vergangenen vier Jahren Millionen Flaschen dieses Produkts getrunken, ohne dass sie vor der Gefahr gewarnt worden wären", hieß es in der Klageschrift.

Coca-Cola wies die Vorwürfe zurück und kündigte an, sich mit aller Entschiedenheit zu verteidigen. "Alle Getränke unserer Marke sind sicher und erfüllen die gesetzlichen Vorschriften - auch die in Mexiko hergestellten Produkte", erklärte der Konzern.

Fall in Japan: Eisen in der Flasche

Der Klageschrift zufolge werden in den USA jedes Jahr rund 20 Millionen Flaschen Coca-Cola aus Mexiko verkauft. Sie werden vor allem in Geschäften und Restaurants angeboten, in denen viele Latinos verkehren, denn die in Mexiko abgefüllte Coca-Cola ist süßer als die US-Variante wird von der hispanischen Bevölkerung offenbar bevorzugt.

Erst vor drei Wochen war ein ähnlicher Streitfall zwischen den US-Behörden und dem Coca-Cola-Konkurrenten Pepsi mit einem millionenschweren Vergleich beendet worden. Pepsi verpflichtete sich demnach zu verhindern, dass bleiverseuchte Flaschen auf den Markt kommen.

In Japan nahm Coca-Cola vor einer Woche mehr als zwei Millionen Flaschen mit Softdrinks vom Markt, die Eisenrückstände enthielten.

itz/AFP