Gesundheitswesen: Deutsche mehrheitlich gegen Sparvorschläge - DER SPIEGEL
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Gesundheitswesen Deutsche mehrheitlich gegen Sparvorschläge

Breite Unterstützung für den Status quo: Die Mehrheit der Deutschen will nicht mehr als bisher für ihre Gesundheit bezahlen. Zugleich lehnen die Bürger fast alle Sparvorschläge für das Gesundheitswesen ab.
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Hamburg - Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Institut Inra für die "Financial Times Deutschland" erstellte. Dafür wurden Ende Februar 1000 Personen ab 14 Jahren befragt.

35 Prozent der Befragten gaben an, sie könnten sich vorstellen, einen größeren Beitrag zu den Kosten ihrer ärztlichen Versorgung zu leisten. 58 Prozent lehnten einen höheren Beitrag aber ab. Nur bei den 14 bis 21-Jährigen kann sich jeder zweite (50 Prozent) vorstellen, mehr zu zahlen.

Klare Zustimmung gab es nur für zwei Reformvorschläge: 87 Prozent befürworteten Beitrags-Rabatte für diejenigen, die regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen. 86 Prozent sind dafür, dass der Arzt dem Patienten abgerechnete Leistungen quittieren muss.

56 Prozent unterstützten die Idee, Rabatte zu gewähren, wenn immer zuerst der Hausarzt aufgesucht wird, nicht der Facharzt. 42 Prozent lehnten dies aber ab. Keine klare Mehrheit gibt es bei der Frage, ob Freizeitunfälle etwa beim Sport extra versichert werden sollten. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent ist dafür, 48 Prozent sind dagegen.