Gewinneinbruch: Bei Intel droht massiver Stellenabbau - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Gewinneinbruch Bei Intel droht massiver Stellenabbau

Der weltgrößte Chiphersteller Intel muss Stellen streichen: Einem Bericht zufolge droht ein Abbau von bis zu einem Fünftel aller Jobs bei dem US-Unternehmen. Der Gewinneinbruch im zweiten Quartal war drastisch.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Intel könnte bereits in der kommenden Woche den Abbau von zwischen 10.000 und 20.000 Stellen ankündigen, berichtete das "Wall Street Journal" in seiner Internet-Ausgabe unter Berufung auf Analysten und ehemalige Angestellte.

Der Chiphersteller beschäftigt weltweit rund 100.000 Menschen. Ein Intel-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Der Konzern hatte im zweiten Quartal dieses Jahres einen Gewinneinbruch von 57 Prozent hinnehmen müssen. Der Umsatz sank um 13 Prozent. Ende Juli hatte Intel mitgeteilt, dass auch der Gewinn für das dritte Quartal voraussichtlich unter den Analysten-Erwartungen liegen wird. Kurz zuvor hatte das Unternehmen zudem angekündigt, 1000 Stellen in den Führungsetagen des Konzerns abzubauen.

kaz/AFP