Gewinnprognose: Hewlett-Packard malt rosarot - DER SPIEGEL
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Gewinnprognose Hewlett-Packard malt rosarot

Mit Positivnachrichten werden die Aktionäre von Hewlett-Packard nicht eben verwöhnt. Zum Gewinnkollaps im letzten Geschäftsjahr kommt die Furcht, die Compaq-Übernahme könnte platzen. Nun aber schraubt der Hightech-Konzern überraschend sein Gewinnziel nach oben.
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Palo Alto - Für das erste Geschäftsquartal, das am 31. Januar endete, erwartet HP   einen höheren Ertrag pro Aktie, als Analysten bisher angenommen haben. Die 16 US-Cent Gewinn, von denen die Analysten im Schnitt bisher ausgehen, seien "deutlich" zu niedrig, teilte Hewlett-Packard am Montag in Palo Alto mit. Die Nachfrage nach HP-Produkten habe merklich angezogen, hieß es zur Begründung.

Auch beim Umsatz erwartet das Unternehmen jetzt eine leichte Zunahme im Vergleich zum vierten Quartal. Mitte November hatte HP noch mit einem leichten Rückgang gerechnet. Auch bei der Bruttomarge geht der PC- und Druckerproduzent nicht mehr von einer im Vergleich zum Vorquartal stagnierenden Bruttomarge aus, sondern mit einem "messbaren" Anstieg. Grund seien die andauernden Bemühungen, Kosten einzusparen. Hewlett-Packard wird am Mittwoch, dem 13. Februar die offiziellen Ergebnisse des ersten Fiskalquartals bekannt geben.

Ende Januar hatte die EU-Kommission die Übernahme des US-Computerkonzerns Compaq durch Hewlett-Packard ohne Auflagen genehmigt. Die Transaktion hat einen Wert von 25 Milliarden Dollar. Weiterhin ist aber fraglich, ob die HP-Hauptversammlung dem Deal zustimmt, der von den Erben der Firmengründer abgelehnt wird.

An der New Yorker Börse lagen die HP-Aktien gegen 18 Uhr rund 1,2 Prozent über dem Vortagsniveau, während der Dow Jones zur selben Zeit 0,9 Prozent eingebüßt hatte.