Gewinnsteigerung: Nokia hält seine Versprechen - DER SPIEGEL
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Gewinnsteigerung Nokia hält seine Versprechen

Nokia bleibt bei seinen Prognosen für den weltweiten Handymarkt. Nach den guten Zahlen aus Helsinki legten auch die Aktien von Konkurrenten und Zulieferern kräftig zu.
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Helsinki - Der Proforma-Gewinn je Aktie   sei von 0,16 Euro auf 0,18 Euro angewachsen, teilte der weltgrößte Handy-Hersteller am Donnerstag mit. Analysten hatten hier im Schnitt mit 0,1745 Euro gerechnet. Nokia selbst hatte eine Spanne von 0,15 bis 0,17 Euro vorausgesagt.

Der Umsatz stieg nach Firmenangaben um 2 Prozent auf 7,224 Milliarden Euro. Hier hatten die Analysten im Durchschnitt mit rund 7,236 Milliarden Euro gerechnet.

Einen Tag, nachdem der US-Konkurrent Motorola die Prognosen für den weltweiten Handyabsatz aller Hersteller von 400 auf 390 Millionen Stück gesenkt hatte, bekräftigte Nokia ihre bisherige Prognose. Der Konzern geht weiter von 400 Millionen aus.

Im vierten Quartal erwartet Nokia weiter von einem 2- bis 5-prozentigen Wachstum auf Jahressicht und geht von 8,9 bis 9,2 Milliarden Euro aus. Das Proforma-Ergebnis soll zwischen 0,23 und 0,25 Euro je Aktie betragen. Die operative Gewinnmarge werde auf dem Niveau des dritten Quartals stagnieren. Diese betrug in den Monaten Juli bis September 11,9 Prozent nach 4 Prozent im Vorjahr.

Frankfurter Händler nannten die Zahlen der Finnen überzeugend. "Sowohl die Zahlen als auch der Ausblick für das vierte Quartal waren gut", sagte auch Analyst Mirko Maier von der Landesbank Baden-Württemberg. Der Markt sei nun erleichtert, da Konkurrent Motorola noch in der vergangenen Woche seine Prognose für den Gewinn pro Aktie im laufenden Quartal von 14 auf 10 US-Cent gesenkt hatte.

Der Kurs der Nokia-Aktie stieg nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen stark an und notierten gegen 11.30 Uhr um 7,26 Prozent im Plus bei 16,10 Euro.

Die guten Zahlen gaben auch den Aktienkursen von Zulieferern und Konkurrenten Auftrieb: So legten Siemens   um mehr als sechs Prozent auf rund 42 Euro zu, Alcatel   verbesserten sich um um 7,3 Prozent auf 3,69 Euro, Balda   stiegen um 13,4 Prozent auf 4,15 Euro. An der Stockholmer Börse verbuchte die Ericsson-Aktie   ein Kursplus von 2,7 Prozent auf 4,52 Schwedische Kronen.