Giftiger Modeschmuck: Reebok muss Millionenstrafe zahlen - DER SPIEGEL
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Giftiger Modeschmuck Reebok muss Millionenstrafe zahlen

300.000 Armbänder - und alle mit zu hohem Bleigehalt: Der US-Sportartikelhersteller Reebok muss eine Million Dollar Strafe zahlen, weil er giftigen Modeschmuck verkauft hat. Produziert wurden die Bänder in China.
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Washington - Es ist die höchste Strafe, die ein Unternehmen je zahlen musste: Der US-Sportartikelhersteller Reebok hat giftigen Modeschmuck in die Vereinigten Staaten importiert und dort verkauft. Dafür muss das Unternehmen eine Million Dollar Strafe zahlen.

Nach Angaben der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC war ein vier Jahre alter Junge im März 2006 gestorben, nachdem er den bleihaltigen Anhänger eines Armbands verschluckt hatte, das Reebok-Kinderschuhen beilag. Nach Berichten örtlicher Medien hatte die Kinderleiche mehr als die viermal so viel Blei im Blut wie die als gefährlich geltende Menge. Der Tod des Jungen hatte zum Rückruf von 300.000 Armbändern geführt.

Die Adidas  -Tochter stimmte jetzt einem Vergleich mit der US-Verbraucherschutzbehörde zu. Die Strafzahlung sei die höchste, die je wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz gegen schädliche Substanzen verhängt worden ist, teilte die CPSC mit.

sam/Reuters