GM-Tochter: Bericht über chinesisches Interesse an Saab - DER SPIEGEL
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GM-Tochter Bericht über chinesisches Interesse an Saab

Erst Volvo, jetzt auch Saab: Die angeschlagene schwedische GM-Tochter weckt offenbar das Interesse chinesischer Investoren. Laut Nachrichtenagentur Reuters erwägen zwei asiatische Unternehmen, den Autohersteller zu kaufen. Die Verhandlungen sollen in Kürze beginnen - die Chinesen selbst dementieren.
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Detroit - Chinesische Autobauer sind nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters am insolventen schwedischen Autokonzern Saab interessiert. Zu den derzeit etwa fünf potentiellen Bietern für die angeschlagene GM-Tochter gehören die chinesischen Unternehmen Geely Automobile und Dongfeng Motor Group.

Zudem gebe es Interesse von Finanzinvestoren und Vertretern schwedischer Pensionäre. GM plane, innerhalb weniger Wochen mit dem offiziellen Verkaufsprozess zu beginnen.

Beide chinesischen Konzerne dementierten ein Interesse an Saab. Im Februar hatte Saab-Chef Jan-Ake Jonsson erklärt, es gebe eine Handvoll von ernsthaften Kaufinteressenten, darunter Autohersteller und Finanzinvestoren.

Am Dienstag war bereits bekannt geworden, dass die Geely Holding Group an einer Übernahme von Volvo interessiert sein soll. Volvo ist deutlich größer als Geely - allerdings leidet das schwedische Unternehmen wie Saab schwer unter der allgemeinen Autokrise und insbesondere unter der Situation beim angeschlagenen US-Mutterkonzern Ford.

Bereits in der kommenden Woche dürfte Geely Ford ein Kaufgebot für Volvo unterbreiten, berichtet das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf Insider. Beide Seiten sprächen bereits seit Wochen über den Kauf. Allerdings gebe es noch mindestens drei weitere potentielle Bieter.

cte/Reuters/AP/dpa-AFX

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