GM-Tochter: Fiat auch an Saab interessiert - DER SPIEGEL
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GM-Tochter Fiat auch an Saab interessiert

Große Pläne bei Fiat: Nach dem Einstieg bei Chrysler und dem Übernahme-Angebot für Opel haben die Italiener nun das nächste Unternehmen im Blick. Fiat-Chef Sergio Marchionne bezeichnete den schwedischen Autobauer Saab als "interessante Gelegenheit".
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New York - Der italienische Fiat-Konzern ist neben einem Einstieg bei Opel auch an dem zum Verkauf stehenden schwedischen Hersteller Saab interessiert. Saab sei eine interessante Gelegenheit, sagte Fiat  -Chef Sergio Marchionne am Mittwoch der Wirtschaftsagentur Bloomberg. Saab gehört wie Opel zum existenzbedrohten US-Konzern General Motors  (GM).

Fiat-Chef Marchionne: Nächstes Unternehmen im Visier

Fiat-Chef Marchionne: Nächstes Unternehmen im Visier

Foto: AFP

Fiat will mit dem GM-Europageschäft rund um Opel sowie dem amerikanischen Autobauer Chrysler einen der größten Hersteller der Welt bilden. Marchionne kündigte an, er werde den Plänen zufolge künftig auch Chrysler-Chef sein. Marchionne habe allerdings ausgeschlossen, bei der Schaffung der Dreier-Allianz Bargeld zu investieren, so Bloomberg.

Für Opel gibt es neben Fiat weitere Interessenten - unter anderem auch den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna International  , der als aussichtsreicher Kandidat gilt. Das Unternehmen will mit bis zu 20 Prozent einsteigen und für weitere Anteile noch Partner suchen. "Dies könnte eine gute Gelegenheit für eine sehr intelligente Kooperation sein", sagte der Co-Chef von Magna, Siegfried Wolf.

hut/dpa