GMX: Kein erster Preis für Emails - DER SPIEGEL
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GMX Kein erster Preis für Emails

Die Pleite des Internet-Händlers boo.com liess das Selbstbewusstsein bei dem Internet-Emaildienst stark schrumpfen. Vorstandschef Schramm macht die dadurch ausgelöste negative Marktstimmung für die abgesagte Emission verantwortlich.
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München - Den Börsengangsplänen der GMX AG hat die negative Marktstimmung gegenüber Internet-Unternehmen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Insolvenzantrag von boo.com am Donnerstag habe dann das Fass zum Überlaufen gebracht, erklärte Karsten Schramm, Vorstandvorsitzender von GMX.

Aufgrund fehlender Nachfrage hatte der Anbieter von kostenlosen E-Maildiensten im Internet am Montag die Verschiebung des Bösengangs bekanntgegeben. Im Pre-Marketing seien die institutionellen Anleger der Aktie gegenüber noch sehr aufgeschlossen gewesen, sagte Schramm. Als sich die Marktstimmung während der Zeichnungsfrist dann verschlechterte, sei nicht mehr der Preis zu erzielen gewesen, den man sich vorgestellt habe. Einen neuen Anlauf will Schramm mit der zum Netzwerk der United Internet gehörenden Gesellschaft erst unternehmen, wenn sich die Stimmung am Markt wieder verbessert habe.

In der Zwischenzweit soll das weitere Wachstum durch eine Brückenfinanzierung im Wege einer Privatplatzierung gesichert werden. Der Preis je Aktie werde sich dabei definitiv innerhalb der Bookbuilding-Spanne von 18 bis 22 Euro liegen. hieß es.