Goldener Handschlag: BDI-Chef verteidigt Esser-Abfindung - DER SPIEGEL
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Goldener Handschlag BDI-Chef verteidigt Esser-Abfindung

Im Vergleich zu ausländischen Führungskräften ist der deutsche Manager eher arm dran, glaubt BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel. Deshalb passt ihm die "scheinheilige Debatte" über die 60-Millionen-Abfindung für den Mannesmann-Chef Klaus Esser überhaupt nicht.
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Hamburg - "Im internationalen Vergleich verdienen deutsche Führungskräfte weniger", sagte Henkel der "Welt am Sonntag". Der Geschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Carsten Heise, hatte am Freitag die Höhe der Abfindung für den Mannesmann-Chef Klaus Esser kritisiert: "Das ist den Aktionären nur schwer zu vermitteln."

Henkel dagegen hat damit offenbar keine Probleme: "Ich sehe nicht ein, dass wir begeistert sind, wenn Steffi Graf einen Scheck von 500.000 Dollar in Empfang nimmt oder eine Operndiva für einen Auftritt 200.000 Mark erhält, aber die Stars der Wirtschaft angeblich zu viel bekommen", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. "Das ist eine scheinheilige Debatte." Die deutschen Manager erhielten weniger als ihre ausländischen Kollegen und müssten zudem wegen der "sehr hohen Spitzensteuersätze im Vergleich auch noch mehr Steuern zahlen".