Goldener Handschlag: Ex-Börsenchef will höhere Abfindung - DER SPIEGEL
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Goldener Handschlag Ex-Börsenchef will höhere Abfindung

Fast vier Monate nach dem Ausscheiden von Werner Seifert bei der Deutschen Börse gibt es einem Zeitungsbericht zufolge Streit um Abfindungszahlungen. Der aus dem Amt gedrängte Ex-Börsianer ist der Meinung, dass ihm sein ehemaliger Arbeitgeber noch ein paar Millionen schuldet.
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Hamburg - Seifert stehe auf dem Standpunkt, dass ihm eine höhere Abfindung zusteht, schreibt die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Frankfurter Finanzkreise.

Laut dem Bericht handelt es sich bei der Differenz zwischen Seiferts Forderung und dem, was die Deutsche Börse   zu zahlen bereit ist, um einen kleinen einstelligen Millionenbetrag. "Man klärt die Positionen", heißt es in den Kreisen. Beide Seiten hätten anwaltlichen Rat eingeholt; die Börse soll ein Gutachten in Auftrag gegeben haben.

Anfang Mai hatte Seifert den monatelangen Machtkampf mit kritischen angelsächsischen Großaktionären verloren. Diese hatten die Expansionsstrategie des Börsenchefs kritisiert. Auf Druck der Aktionäre hatte der Aufsichtsrat Seiferts Vertrag fristlos Gekündigt.