Goldman Sachs: US-Großbank streicht offenbar Tausende Stellen - DER SPIEGEL
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Sparprogramm Goldman Sachs streicht offenbar Tausende Stellen

Den Angestellten der US-Großbank Goldman Sachs drohen harte Zeiten: Das Geldhaus steht offenbar vor einer der größten Kündigungswellen der Unternehmensgeschichte. Vor allem eine Sparte ist betroffen.
Goldman-Sachs-Zentrale in New York: Investmentbanker müssen zittern
Goldman-Sachs-Zentrale in New York: Investmentbanker müssen zittern

Goldman-Sachs-Zentrale in New York: Investmentbanker müssen zittern

Foto: Brendan McDermid / REUTERS

Goldman Sachs plant offenbar, Tausende Stellen zu streichen. Ab Mittwoch schon solle die Belegschaft offiziell Details zu dem Stellenabbau erfahren, sagten laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen am Sonntag. Geplant sei zunächst die Streichung von etwas über 3000 Arbeitsplätzen. Die endgültige Zahl stünde aber noch nicht fest. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor berichtet, dass 3200 Jobs gestrichen werden sollten. Es wäre einer der massivsten Einschnitte in der Geschichte des Bankhauses. Goldman Sachs lehnte eine Stellungnahme ab.

Von den Stellenstreichungen betroffen sei hauptsächlich das Investmentbanking, führte einer der Insider aus. Die Verunsicherung vieler Investoren angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage belaste derzeit diese Sparte. Aber auch im Geschäft mit Privatkunden sollen Hunderte Stellen wegfallen. Das habe hauptsächlich mit den gestutzten Plänen für die immer noch defizitäre Onlinetochter Marcus tun.

mik/Reuters

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